Rechtsanwältin Christine Frey

Turmstraße 35A
10551 Berlin
Tel.
030 - 24537761
Fax.
030 - 24537762
Mobil.
0177 - 3524774 (nur im Notfall)

Erstberatung

Die Erstberatung besteht regelmäßig aus einem Gespräch auf der Grundlage des Vortrages des Mandanten und den von Ihnen vorgelegten Unterlagen.

Der Gesetzgeber legt bezüglich der Vergütung den Abschluss einer Gebührenvereinbarung nahe. Wenn keine Vereinbarung getroffen worden ist, erhält der Rechtsanwalt Gebühren nach den Vorschriften des bürgerlichen Rechts. Bei der Beratung von Verbrauchern dürfen dann maximal 190,00 € zzgl. MwSt. für die Erstberatung in Rechnung gestellt werden. Je nach Sachverhalt / Dauer der Beratung teile ich Ihnen die voraussichtlichen Kosten vorab mit.

Ist auch eine telefonische Beratung oder per E-Mail möglich?

Ja. Vorab bespreche ich mit Ihnen den Sachverhalt am Telefon und die voraussichtlich anfallenden Kosten für die Beratung. Sollte für die Beratung die Durchsicht von Unterlagen (Vertrag, Schriftverkehr, Bescheid o.ä.) erforderlich sein, so können Sie mir diese per Post, Fax oder E-Mail zukommen lassen.

Sofern Sie eine Beratung wünschen, übersende ich Ihnen eine Rechnung. Unmittelbar nach Zahlungseingang erfolgt dann die Beratung am Telefon, per Post oder per Mail.


Sollten Sie nicht über die finanziellen Mittel verfügen, können Sie bei dem für Sie zuständigen Amtsgericht einen Beratungshilfeschein beantragen. Weiteres zu dessen Voraussetzungen finden Sie für Berlin hier. Einen Antrag auf Bewilligung von Beratungshilfe nebst Hinweisblatt finden Sie hier
Wird dieser bewilligt, werden die Kosten für eine Beratung und, soweit erforderlich, für die außergerichtliche Vertretung von der Landeskasse übernommen. Eine Vertretung ist erforderlich, wenn der Rechtsuchende nach der Beratung angesichts des Umfangs, der Schwierigkeit oder der Bedeutung der Rechtsangelegenheit für ihn seine Rechte nicht selbst wahrnehmen kann (§ 2 Abs. 1 Satz 1 BerHG). Der Rechtsanwalt darf zudem von Ihnen eine Schutzgebühr in Höhe von 15,00 € einfordern.

Für Beratungshilfe im Strafrecht und in Ordnungswidrigkeitensachen gilt folgendes zu beachten:
  1. Die Beratungshilfe gilt NUR für die Beratung im außergerichtlichen Verfahren (§ 1 Abs. 1, § 2 Abs. 2 Satz 2 BerHG). Sollten Sie bereits einen Strafbefehl, Anklageschrift oder einen Bußgeldbescheid zugestellt bekommen haben, befinden Sie sich schon im gerichtlichen Verfahren und Beratungshilfe ist ausgeschlossen!
  2. Im Rahmen der Beratungshilfe ist KEINE Akteneinsicht durch den Anwalt möglich. Eine Beratung kann daher nur aufgrund der von Ihnen mitgeteilten Informationen erfolgen.
  3. Wegen der fehlenden Akteneinsicht ist eine richtige Einschätzung der Rechtslage / Beweislage sehr schwierig. Ebenso kann die Frage, ob eine Einlassung sinnvoll ist ohne Akte kaum beantwortet werden.

Was bringt dann Beratungshilfe im Strafverfahren / Bußgeldverfahren?

Haben Sie allgemeine Fragen, z.B. zum Ablauf des Verfahren oder mögliche rechtliche Konsequenzen, können diese gerne im Rahmen der Beratungshilfe beantwortet werden.